PROJEKTE

PLATTFORM FÜR EURE PROJEKTIDEEN

Du hast Lust, eine Projektidee umzusetzen?

Sie beschäftigt sich mit sozialer und/oder ökologischer Nachhaltigkeit oder ist einfach nur großartig?

Allein dir fehlt der passende Rahmen?

Vielleicht können wir helfen!

Melde dich bei uns mit einer kurzen Beschreibung deiner Projektidee:

kontakt@freiraumjenaev.de

AKTUELLE PROJEKTE

Kulturschlachthof Jena

Auf dem Gelände des alten Schlachthofs schaffen wir gemeinsam mir der Freien Bühne Jena und Crossroads Jena ein soziokulturelles Zentrum. Unser Konzept vereint und fördert urbane Jugendkultur, Theater, Kunst sowie Projekte zu ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit. Damit erreichen wir vielfältige Zielgruppen. zur Homepage

Kulturschlachthof Jena

Wie stellen wir uns unsere Stadt vor? Essbar! Denn direkt vor unserer Haustür können Möhren, Kartoffeln, Kräuter und Erdbeeren wachsen, ohne hunderte oder gar tausende von Kilometern in unsere Supermärkte zurücklegen zu müssen. Die Idee der Essbaren Stadt ist es, auf kleinen oder größeren Flächen direkt an unserem Wohnort Nahrung anzubauen, wobei die Ernte allen offen steht, ob sie die Flächen bewirtschaftet haben oder nicht. zur Homepage

Kulturschlachthof Jena

Ein Lastenrad für Jena! Ziel dieses Projektes ist es, durch Transporte mit dem Lastenrad CO2-Emmissionen zu vermeiden. In Jena hat sich in den vergangenen Jahren mit der Essbaren Stadt Jena, dem Stadtteilgarten Winzerla, dem Interkulturellen Garten (Abenteuerspielplatz), dem SoLaWi-Projekt Paradieschen (Wurzelwerke Jena e. V.), dem Gemeinschaftsgartenprojekt „Volksgarten“, dem Kleingartenverein am Jenzig und dem Pflanzhaus Jena e. V. eine vielfältige Landschaft bunter Garteninitiativen entwickelt. Für Werkzeug, Ernte, Substrat- und Pflanzentransporte müssen regelmäßig größere Lasten transportiert werden.
Während in anderen Bundesländern, v.a. in den Stadtstaaten sowie in den Regionen Freiburg/Stuttgart und um Leipzig Lastenräder stark vertreten und verfügbar sind, fristen sie in Thüringen derzeit ein absolutes Nischendasein. Das sollte sich ändern! Der klimaneutrale Transport mit einem Lastenrad ersetzt regelmäßige PKW-Fahrten und entlastet den Stadtverkehr.

Kulturschlachthof Jena

In der Offenen Küche kochen wir gemeinsam eine ausgewogene und günstige Mahlzeit aus vorwiegend geretteten oder selbst angebauten Lebensmitteln, die wir von Foodsharing Jena oder der Essbaren Stadt erhalten. Zu Tisch! Beim oder nach dem Essen bietet die Offene Küche eine tolle Bühne für Kulturschaffende, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und mehr. Im Vordergrund des Projektes steht es, einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln zu thematisieren und praktisch vorzuleben, Bewusstsein für Lebensmittelverschwendung zu schaffen sowie in Gemeinschaft gesunde Mahlzeiten zu kochen. Dabei entstehen niedrigschwellige Möglichkeiten, sich bürgerschaftlich zu engagieren oder als Kulturschaffende zu präsentieren. Unsere Vision: Ein Mittwoch im Frühherbst 2019. Die freundliche Art der Begrüßung am Gemeinschaftsgarten der Essbaren Stadt Jena lässt erahnen, dass die Apokalypse erneut ausblieb. Das mit Lebensmittelresten ortsansässiger Betriebe bestückte Lastenrad des Foodsharing Jena wird mitten im Stadtzentrum mit der kleinen Ernte der Essbaren Stadt beladen und tritt seine Fahrt zum Kulturschlachthof an. Hier warten bereits freiwillige Küchenhelfer*innen und Suppenköch*innen darauf, die Lebensmittel zu retten. Mit der Ankunft des Lastenrads startet die Planung des Menüs: drei Gänge, drei Euro – der Rest ist offen. Eine ausgewogene, köstliche und für alle erschwingliche Mahlzeit entsteht.

Gegenstände und Kleidung nicht wegwerfen und neu kaufen – lieber TAUSCHEN und SCHENKEN! Und so den Dingen wieder einen Sinn geben. Beim Schenkfest kommen Beschenkte und Schenkende ins Gespräch, ungenutzte Sachen wie Bücher, Pflanzen, Spielzeug oder Kleidung finden neue Besitzer*innen und die Nachbarschaft verbringt gemeinsam Zeit und lernt sich kennen. An einem Schwarzen Brett kann Nachbarschaftshilfe angeboten oder gesucht werden (z.B. einkaufen, vorlesen, Schrank zusammenbauen, Obst abzugeben, Gardinen aufhängen, Hund ausführen). Zudem werden mit einer Ideen-Werk-Stadt ein Name und weitere Gestaltungs- bzw. Nutzungsideen für den Platz gesucht. Nicht verschenkte Sachen gehen anschließend an das UmsonstHaus in der alten Feuerwache. Das Fest findet immer unter der Kastanie am Platz vor dem Schillerhof statt. Ein Vereinsziel ist es, zukünftig in allen Stadtteilen Jenas solche Schenkfeste anzustoßen, um bewussten Konsum zu thematisieren und Menschen zusammen zu bringen.

JENAER FONDS SOZIOKULTUR

Voller Freude können wir mitteilen, dass wir ab 2019 den Jenaer Fonds Soziokultur verwalten!

Infos zum Fonds findet ihr hier:

Jenaer Fonds Soziokultur

Ab sofort steht Oliver Schubert allen Antragsstellenden beratend zur Seite; schreibt einfach eine Mail an:

fonds@soziokultur-jena.de

VERGANGENE PROJEKTE 17/18

ULTRAVIOLETT KATASTROPHE PRÄSENTIERT
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NOVECENTO - DIE LEGENDE VOM OZEANPIANISTEN von Alessandro Baricco

„Eine Liebeserklärung an die Musik und an das Meer“
--Theater und Konzert am Strand22--

Wir befinden uns im Jahr 1900. An Bord des Ozeandampfers Virginian findet der Matrose Danny Boodmann ein Kind, noch ganz klein - ausgesetzt, liegend in einer Pappschachtel mit der Aufschrift "T.D. Zitronen". Die Mannschaft des Schiffes nimmt sich des kleinen Jungen an und tauft ihn auf den Namen Danny Boodmann T.D. Lemon Novecento. Der Junge wächst auf dem Schiff auf, hinein in das Zeitalter der goldenen zwanziger Jahre. Das Schiff legt Jahr für Jahr seinen Weg zwischen Europa und Amerika zurück. Passagiere kommen und gehen. Aber Novecento bleibt und betritt niemals Land. Stattdessen spielt er Klavier und reist dabei in seiner Fantasie - an reale und an unmöglichste Orte.

Buchen Sie in feinster Abendgarderobe im Salon der allerersten Klasse ein, wenn der Ozean in diesem Spätsommer an die Gestade des Strand22 spült und gehen Sie mit Novecento auf Reisen - Willkommen an Bord der Virginian!!!

Eine Veranstaltung des FreiRaum Jena e.V. in Kooperation mit dem Strand22

Novecento

FREIRAUM

Was ist der FreiRaum-Jena e.V.?

Wir haben es uns im FreiRaum-Jena zum Ziel gesetzt, ein Forum für Kultur und nachhaltiges Leben in offener Gemeinschaft zu errichten. Dabei begreifen wir uns selbst gleichzeitig als Schaffende von und als Plattform für Projekte in diesen Bereichen. Alle unsere Angebote werden der gesamten Gesellschaft – und somit niedrigschwellig – zur Verfügung gestellt. Eine zentrale Aufgabe des Vereins ist dabei die Etablierung einfacher Strukturen zum Eintritt in die ehrenamtliche Tätigkeit. Wir möchten Raum für deinen Kurs, dein Kunstwerk, deine Veranstaltung oder Fertigkeit bieten und hoffen auf deine Kreativität und Initiative!
In Kooperation mit unseren Partner*innen schaffen wir einen Ort für alternative und nachhaltige Lebenskonzepte. Alle Beteiligten können von der gemeinsamen Infrastruktur und ideellen Ausrichtung profitieren. Hierbei steht Bildung zu und die praktische Umsetzung des Wandels zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Stadt im Fokus.

Mitgliedschaft

Hast du Interesse, den FreiRaum-Jena längerfristig zu unterstützen? Super, werde doch Vereinsmitglied!
Wir wollen auch hier nicht aus der von uns vertretenen Konzeption des bedingungslosen Schenkens und Teilens ohne inhärente Tauschbeziehung ausbrechen und erheben daher lediglich einen symbolischen Mitgliedsbeitrag von 1€+x pro Jahr und Mitglied.
Doch auch außerhalb der Mitgliedschaft gibt es für Interessierte verschiedene Möglichkeiten, dabei zu sein.
Komm einfach auf uns zu, wir informieren gern!

Den Mitgliedsantrag findet ihr hier

NACHHALTIGKEIT

...ein lebensweltumfassendes Konzept

Der Begriff der Nachhaltigkeit fand bereits im Jahr 1713 in Zusammenhang mit Hans Carl von Carlowitz Erwähnung. Nachhaltigkeit stand dabei lange Zeit stellvertretend für den Naturschutz und der Begriff selbst verschwand bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts aus dem öffentlichen Gedächtnis. In den 1980er Jahren erfuhr der Begriff der Nachhaltigkeit durch den Bericht Our Common Future, der sogenannten Brundtland-Kommission eine Neudefinition und fand Einzug in die Agenda der Vereinten Nationen. So definierte man das Konzept der nachhaltigen Entwicklung wie folgt: „Sustainable development is development that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs.“ Aus dem reinen Naturschutz wurde nun also der Aufruf folgenden Generationen eine Welt zu überlassen, die alle Bereiche des Lebens in einem zur natürlichen wie sozialen Umwelt verträglichem Verhältnis ermöglichen. Dazu gehören nicht nur die Erhaltung der natürlichen Vielfalt und der bewusste Umgang mit der Natur, sondern auch ein bewusstes und achtsames Zusammenleben, kurz gesagt also ein bedachtes Verhältnis zwischen Mensch und Natur und zwischen den Menschen untereinander. Solche Umwelt- und Entwicklungsziele sind jedoch nur erreichbar, wenn ökologische, ökonomische und soziale Zusammenhänge gleichwertig betrachtet werden. Diese Verzahnung der drei Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales wird im wissenschaftlichen als auch zivilgesellschaftlichen Diskurs als Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit bezeichnet.
Die ökologische Säule meint dabei den Schutz und Erhalt der natürlichen Umwelt des Menschen mit ihrer gesamten Artenvielfalt. Dies umfasst unter anderem Aspekte wie Klimaschutz (z.B alternative Energien), ökologisch verträglicher Anbau von Lebensmitteln (z.B. Permakulturen) oder den Erhalt natürlicher Regionen in ihrer ursprünglichen Form (z.B. Naturschutzparks).
Die Dimension der ökonomischen Nachhaltigkeit befasst sich im weitesten Sinne mit Formen und Möglichkeiten eines verantwortungsvollen Wirtschaftens und beinhaltet dabei unter anderem Überlegungen zu Subsistenzwirtschaft, Konsumverzicht oder einer fairen Umverteilung des Wohlstandes.
Soziale Nachhaltigkeit soll im Wesentlichen das gemeinschaftliche Miteinander fördern. Darunter ist z.B. das Vermeiden sozialräumlicher Segregation oder des Ausschlusses bestimmter sozialer Gruppen zu verstehen.
Unabdingbar für diese Verzahnung der drei beschriebenen Säulen sind dabei der Bildungsgedanke (u.a. ökologische und politische Bildung) sowie die Eigenverantwortung, denn Nachhaltigkeit beginnt mit dem eigenen Handeln und lebt von der Weitergabe und - entwicklung dieses Handlungsgedankens.

Die Zivilgesellschaft als Motor nachhaltiger Stadtentwicklung

Nachhaltige Entwicklung – und vor allem nachhaltige Stadtentwicklung – ist keine rein institutionelle Angelegenheit, vielmehr handelt es sich dabei um ein omnipräsentes Thema, das sowohl internationale wie nationale Institutionen als auch die Zivilgesellschaft berührt. Die angestrebte Entwicklung einer zukunftsfähigen Gesellschaft ist also nur dann möglich wenn alle Akteure diesen Gedanken zunehmend verinnerlichen. Nachhaltigkeit beginnt demnach bei der kleinsten Einheit – dem Individuum. Jedem steht die Möglichkeit offen seine Umwelt, seine Stadt nachhaltig zu beeinflussen und zu prägen.
Schon seit einem der Urväter der Soziologie – Georg Simmel – stehen Konzepte wie Anonymität und Reserviertheit im Zentrum der Beobachtung pathologischer Tendenzen im Großstadtleben. Dabei ist soziokulturelles Engagement eine Möglichkeit zur Überwindung dieses Mangels an Gemeinschaft. Die aktive Gestaltung in der freien Kulturarbeit zeichnet sich durch einen hohen Grad an Selbstorganisation und persönlicher sowie interessengeleiteter Involviertheit aus.
Durch die Formierung informeller und non-formaler Bildungskontexte und den Aufbau einer nicht auf der Geldwirtschaft aufbauenden Möglichkeit zur interessengeleiteten Aktivität, geht man aktiv gegen die Tendenz der zunehmenden sozialen Segregation in städtischen Gebieten vor.

Denn das ist eben die große und gute Einrichtung der menschlichen Natur, daß in ihr alles im Keim da ist und nur auf eine Entwicklung wartet.
Johann Gottfried von Herder

Theorie ist das, was man nicht verstehen kann und Praxis ist das, was man nicht erklären kann
Harald Lesch

Man liebt das, wofür man sich müht, und man müht sich für das, was man liebt.
Erich Fromm

UNTERSTÜTZEN

DIE M2-PAT*INNEN

Mit großem ehrenamtlichen Engagement und Kreativität setzen wir uns dafür ein, in Jena nachhaltig einen neuen Ort für beteiligungsoffene Projekte sowie kulturelle, ökologische und sportliche Aktivitäten aufzubauen. Wir veranstalten, schuften und werkeln, damit ein toller Raum entsteht, der eine Plattform für die Realisierung vielfältiger Ideen sein kann. Und um das zu schaffen, brauchen wir dich!

Unterstütze unser Projekt mit einer m²-Patenschaft!

Mit deiner Spende können wir den Erbbaurechtszins m² für m² sicherstellen und vielleicht sogar irgendwann eine Person für die Verwaltung des Geländes bezahlen – beides Grundvoraussetzung für eine bunte und nachhaltige Nutzung.

Als Dankeschön erhalten unsere m²-Pat*innen einmal im Jahr einen Jahresrückblick und wir laden sie zu kleinen Sonderaktionen ein.

Für 5€ im Monat sicherst du einen Quadratmeter Kulturschlachthof.

Werde m2-Patin*Pate – damit der Kulturschlachthof langfristig ein offener und unabhängiger Raum für Soziokultur und Begegnung bleibt.
Bei Interesse und Fragen könnt ihr euch gern bei Juliane unter kontakt@freiraumjenaev.de melden! Und hier gehts direkt zum m2-Pat*innen-Formular:

zum Formular
Quadratmeterpatenschaft

Kommt vorbei, packt mit an!

Offenes Plenum - jeden 1. Mittwoch im Monat um 19 Uhr am KSH

Jeden ersten Mittwoch im Monat stehen euch die Tore des Kulturschlachthofs offen. Hier könnt ihr euch über unser Projekt informieren, Fragen stellen, eure Idee vorstellen oder/und mit uns einen Abend vor Ort verbringen und Pläne schmieden oder auch Tischtennis spielen. Wenn ihr unabhängig von diesem Termin mitmachen wollt, dann schreibt uns gern: mitmachen@alter-schlachthof-jena.de

Aktionstreffen – jeden 3. und 4. Mittwoch im Monat ab 16 Uhr am KSH

Bauen, Hämmern, Schweißen – wir machen's uns ganz dolle.

Spenden

Für die Arbeit an unseren Zielen und die Umsetzung unserer Projekte brauchen wir Engagement und Ideen, Zeit und Know-How, Material und Geld. Über Spenden aus diesen Bereichen freuen wir uns sehr. Als gemeinnütziger Verein können wir für Geldspenden Zuwendungsbescheinigungen ausstellen. Wenn wir konkrete Bedarfe an Material, Know-How o.Ä. haben, posten wir das hier oder auf unserer Facebook-Seite.